Die Geschichte der kleinen Stadt Nikopol in der Region Dnipropetrowsk hat die ganze Ukraine erschüttert. Seit mehr als anderthalb Jahren leidet die Stadt unter feindlichem Artilleriebeschuss vom vorübergehend besetzten linken Ufer des Dnipro. Zudem blieben im Juni dieses Jahres die Stadt, ihr Bezirk und viele Gebiete der Südukraine ohne Wasser, nachdem russische Besatzer das Wasserkraftwerk Kachowka gesprengt hatten.


Doch Nikopol ist eine Stadt unbeugsamer Menschen. Sie lebt weiter und nimmt Menschen auf, die gezwungen waren, ihre Häuser und Gebiete zu verlassen, in denen aktive Kampfhandlungen stattfinden. Auch engagierte Menschen, Gemeinschaften, öffentliche Organisationen und Stiftungen leisten der Stadt weiterhin kostenlose wohltätige Hilfe.


Den ganzen Sommer über führte die Nichtregierungsorganisation „Khart“ (Hart) in einem Wohnheim, das als Unterkunft für Binnenvertriebene dient, das Projekt „Ausstattung von Unterkünften zur Verbesserung der Wohnbedingungen von Binnenvertriebenen und von Kriegshandlungen betroffenen Menschen“ durch. Dies geschah im Rahmen des Programms „Razom my – Shelter“ (Gemeinsam sind wir ein Zufluchtsort), das von der East Europe Foundation mit Unterstützung des Ukraine Humanitarian Fund (OCHA) durchgeführt wird.


In dieser Unterkunft leben viele Kinder, und Wohltätigkeitsstiftungen bemühen sich, die kleinen Ukrainer zumindest etwas vom harten Kriegsalltag abzulenken. Vor Beginn des neuen Schuljahres halfen die Wohltäter im Rahmen des Förderprogramms beim Kauf von 10 Schreibtischen für Schüler, damit diese komfortabel lernen können. Für die Kleinsten wurde ein modernes Spielzimmer mit einem Bällebad, weichen Sitzsäcken, Bausteinen und vielem mehr eingerichtet.


Wir danken den internationalen Organisationen für die geleistete Hilfe, die für eine glückliche Kindheit so notwendig ist!